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Hypnobirthing mit Janina

  • flowwedemark
  • 21. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit


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Geburt beginnt im Kopf - und im Herzen

Janina Höfling


Geburt ist mehr als ein körperlicher Prozess.

Sie beginnt im Kopf – und in dem Vertrauen, das wir uns selbst

schenken.


Was das bedeutet, habe ich während der Geburten meiner drei Kinder - und später bei

vielen Geburten, die ich begleiten durfte - selbst erfahren können. Ich habe mich vorbereitet

mit Informationen, einem positiven Mindset, Atemtechniken und einem Partner, der gelernt

hat, wie er mich unterstützen kann. Dann gab es bei jeder meiner Geburten Momente, auf

die ich nicht vorbereitet war: Blasensprung im Bett, Fahrt in einem Krankenwagen,

schnatternde Krankenschwestern im Geburtssaal, keine einzige Hebamme in der Klinik und

noch einiges mehr. Aber ich fühlte mich immer sicher und konnte der Richtung meines

Körpers und meines Babys, wie einem Kompass, in Liebe und im Vertrauen folgen. Meine

Atmung und Affirmationen waren mein Anker, mein Partner mein wertvoller Begleiter.

Gemeinsam sind wir auf den Geburtswellen geritten und manchmal haben wir uns einfach

treiben lassen. Ich konnte mich ganz und gar hingeben, diese unglaubliche Kraft spüren,

willkommen heißen und vollkommen darin aufgehen.


Viele Frauen bereiten sich intensiv körperlich auf die Geburt vor, doch die mentale Ebene

bleibt oft unbeachtet. Dabei hat gerade sie einen enormen Einfluss darauf, wie Geburt

erlebt wird. Gedanken formen Gefühle. Gefühle beeinflussen den Körper.

HypnoBirthing bzw. mentale Geburtsvorbereitung setzt genau hier an.

Es lädt dazu ein, Angst loszulassen und durch Wissen, Entspannung und Vertrauen zu

ersetzen. Wenn der Geist ruhig wird, darf auch der Körper weicher werden. Geburt wird

nicht etwas, das „ausgehalten“ werden muss – sondern ein Prozess, den die Gebärende

bewusst erleben kann.


Dabei kann die Geburtsbegleitung (wie Partner*in, Freundin, Schwester, …) zu einer

stabilen, schützenden und kompetenten Präsenz werden – jemand, der die werdende

Mama daran erinnert zu atmen, loszulassen und sich selbst zu vertrauen, der ihr gibt, was

sie gerade braucht.

Mentale Geburtsvorbereitung bedeutet nicht, die Kontrolle zu verlieren – sondern sie auf

eine neue, sanfte Weise zurückzuholen.Sie schenkt den werdenden Eltern innere Sicherheit, Klarheit und Verbindung – zu sich

selbst, ihrem Baby und zueinander.


Vielleicht ist heute ein guter Moment, dich zu fragen:

Welche Gedanken möchte ich mit in meine Geburt nehmen? Welche Worte und Bilder

helfen mir und welche möchte ich lieber hinter mir lassen?




 
 
 

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